Doppeldecker mit Luftreifen
Der dreiachsige Doppeldecker Nr. 583 von den Automobil-Werken Heinrich Büssing, Braunschweig, 1927 gebaut, war der erste Prototyp eines Omnibusses mit Luftreifen. Wegen seiner Größe - er bot Platz für 82 Personen - wurde er "Jumbo" genannt. Später wurde der Bus mit handbetätigten "Columbus-Abwinkern" ausgestattet und erhielt die BVG-Nr. 628. Von dem hieraus entwickelten Serientyp Bü D3 (1929, 126 Stück (Nr. 800-899; 630-655), Länge 10,3 Meter, Höhe 4 Meter, 60 Sitzplätze, 36 km/h Höchstgeschwindigkeit) ist der Wagen 800, der bis 1954 in Betrieb war, als Museumsfahrzeug noch vorhanden.
Der Zwiebus
Der "Zwiebus", eine amerikanische Konstruktion von R.C. Fageol, wurde ab Mai 1930 von der BVG in Betrieb genommen. Der Bus, dessen 9,2 Meter langer Wagenkasten vorn und hinten völlig symmetrisch ausgebildet war, besaß 2 Motoren a 65 PS, die in der Mitte des Fahrzeugs zwischen den beiden Achsen eingebaut waren, so daß jeder Motor je ein Hinterrad antrieb. Dadurch konnte das Differenzial entfallen. Dieser im Original "Twin-Coach" genannte Wagen trug die Nummer 333 und wies 38 Fahrgastlätze auf. Er existierte bis 1944.