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Bahnen und Busse - Top-List

Der Berliner Nahverkehr ab 1900 - Bilder und Texte aus der Kunstbeilage des Tagesspiegels von W. Kruse
Inhalt:

U-Bahn
U-Bahn Chronik
Strassenbahn
Busse


A.B.O.A.G Typ 140
A.B.O.A.G Typ 140

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Alter zweispänniger Decksitzwagen, Baujahr 1889, der Allgemeinen Berliner Omnibus-AG, mit 30 Plätzen und Treppe zum Oberdeck nach Umbau 1896. Länge des Wagenkastens: 3,62 m, Breite: 1,75 m. Die am 26.6.1886 gegründete A.B.O.A.G. betrieb zu diesem Zeitpunkt 14 Linien und besaß 250 Pferdeomnibusse und 1917 Pferde. Die Wagen dieses Typs wurden 1903 ausgemustert.
Der Sechseromnibus
Der Sechseromnibus

Der "Sechseromnibus" zum Einheitstarif von 5 Pfennig - bis 1873 hatte der Silbergroschen noch 12 Pfennig gezählt - wurde von der Omnibusgesellschaft "Reform" m.b.H. am 17.5.1897 mit 9 kleinen Einspännern eingeführt. Am 4.4.1898 ging das Unternehmen in dem seit 1872 bestehenden Berliner Spediteur-Verein Actien-Ges. auf, welcher den Betrieb mit 3 Linien, 42 Wagen und 170 Pferden bis zum 13.11.1908 fortführte. Ein Wagen dieses Typs mit der Nummer 357 der ABOAG ist als Museumsfahrzeug erhalten.
Bus mit Dampfantrieb
Bus mit Dampfantrieb

Als eine neue Traktionsart wurde von der Allgemeinen Berliner Omnibus-Actien-Gesellschaft im Jahre 1908 versuchsweise der Dampfantrieb bei Omnibussen eingeführt. Der Dampfomnibus 1400 war von Hanomag gebaut worden; die Kraftübertragung von der Dampfmaschine auf die Hinterachse erfolgte durch Kettenantrieb. Der Wagen wies 14 Sitzplätze im Innern und 6 Stehplätze auf der Platform auf.
Busse mit Strommotor
Busse mit Strommotor

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Die Große Berliner Motor-Omnibus-Gesellschaft, ein 1907 gegründetes Tochterunternehmen der Großen Berliner Straßenbahn, führte vom 12.8.1908 bis 15.1.1909 einen Probebetrieb mit 2 Akkumulatorenwagen durch. Eine technische Besonderheit waren die in den Hinterrädern befindlichen Nabenmotoren. Bereits von 1898 bis 1900 waren von 3 anderen Gesellschaften 5 Versuche mit Elektro-Omnibussen unternommen worden.
Kraftomnibus RK-Wagen
Kraftomnibus RK-Wagen

Die ABOAG, die diese Abkürzung offiziell seit 1909 führte, entwickelte ab 1913 einen eigenen Kraftomnibustyp, den sogenannten RK-Wagen, von dem in ihrer Zentralwerkstatt in der Köpenicker Straße 10 Stück gebaut wurden (Nr. 31-39, 41). Er führte diese Bezeichnung nach dem langjährigen Direktor der Gesellschaft, Robert Kaufmann (von 1906 bis 1928) und wurde das Vorbild für die erste größere Serie von insgesamt 140 zwischen 1921 und 1924 erbauten Omnibussen (Büssing 70 Stück, NAG 70 Stück). Die Busse waren 8 Meter lang und boten 50 Fahrgästen Platz. Der Wagen 37 des RK-Typs ist als Museumsfahrzeug erhalten.





Doppeldecker mit Luftreifen
Doppeldecker mit Luftreifen

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Der dreiachsige Doppeldecker Nr. 583 von den Automobil-Werken Heinrich Büssing, Braunschweig, 1927 gebaut, war der erste Prototyp eines Omnibusses mit Luftreifen. Wegen seiner Größe - er bot Platz für 82 Personen - wurde er "Jumbo" genannt. Später wurde der Bus mit handbetätigten "Columbus-Abwinkern" ausgestattet und erhielt die BVG-Nr. 628. Von dem hieraus entwickelten Serientyp Bü D3 (1929, 126 Stück (Nr. 800-899; 630-655), Länge 10,3 Meter, Höhe 4 Meter, 60 Sitzplätze, 36 km/h Höchstgeschwindigkeit) ist der Wagen 800, der bis 1954 in Betrieb war, als Museumsfahrzeug noch vorhanden.
Der Zwiebus
Der Zwiebus

Der "Zwiebus", eine amerikanische Konstruktion von R.C. Fageol, wurde ab Mai 1930 von der BVG in Betrieb genommen. Der Bus, dessen 9,2 Meter langer Wagenkasten vorn und hinten völlig symmetrisch ausgebildet war, besaß 2 Motoren a 65 PS, die in der Mitte des Fahrzeugs zwischen den beiden Achsen eingebaut waren, so daß jeder Motor je ein Hinterrad antrieb. Dadurch konnte das Differenzial entfallen. Dieser im Original "Twin-Coach" genannte Wagen trug die Nummer 333 und wies 38 Fahrgastlätze auf. Er existierte bis 1944.















 
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