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Bahnen und Busse - Top-List

Der Berliner Nahverkehr ab 1900 - Bilder und Texte aus der Kunstbeilage des Tagesspiegels von W. Kruse
Inhalt:

U-Bahn
U-Bahn Chronik
Strassenbahn
Busse


Triebwagen Tw32 um 1896
Triebwagen Tw32

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Triebwagen 32 der Siemens-Bahn Behrenstraße - Treptow, die 1896 die Besucher aus Berlin zur Gewerbeausstellung im Südosten der Stadt brachte. Er gehörte zur Serie 31-37 und war für elektrischen Betrieb mittels Ober- und Unterleitung ausgerüstet. Durch die Jalousien an der Seite waren die Fahrgäste diesr Sommerwagen gegen Regen geschützt.
Dampfwagen um 1886
Dampfwagen um 1886

Rowan´scher Dampfwagen der Dampfstraßenbahn-Gesellschaft Davy Donath & Co. im Jahre 1886. Diese Bahn fuhr den Kurfürstendamm entlang, als dieser noch ein sandiger Felweg war. Es gab 30 Wagen in 6 verschiedenen Typen.
Triebwagen 223
Triebwagen 223 um 1917

Zweiachsiger Triebwagen Nr. 223 der BEStag, Typ TF21S, gebaut 1917 von Falkenried Hamburg. Erste Serie Nr. 220-229, später 4286-4295. Dieser Wagen führte ursprünglich die Nummer 224, erhielt bei der BVG die Nr. 4290 und diente zuletzt als Arbeitswagen A394. Im Jahre 1967 wurde er zu seiner Form als Tw223 umgebaut, in der er als Museumsfahrzeug erhalten bleibt.






 
Die erste Köpenicker Straßenbahn 1903
Köpenicks erste Straßenbahn

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Die bis 1920 selbständige Stadt Köpenick erhielt am 11. August 1903 ihre erste elektrische Straßenbahn. Zu den 10 Triebwagen im Eröffnungsjahr kamen 1907 weiter 14 Wagen (Tw 24-37) des gleichen Typs hinzu. Nach der Übernahme durch die Berliner Straßenbahn erhielt diese Serie im Jahre 1921 die Nummern 4201-4214. In Köpenick verkehren heute noch zahlreiche Straßenbahnlinien.
Die erste elektrische Straßenbahn der Welt
Die erste elektrische
Straßenbahn der Welt

Mit diesem Wagen wurde am 16. Mai 1881 die erste elektrische Straßenbahn der Welt eröffnet, gebaut von Werner von Siemens. Streckenlänge 2,45km, Spurweite 1 Meter, Stromzufuhr (140 Volt) durch die Fahrschienen, Motorleistung 5PS. 1889 wurde auf einem neuen Streckenabschnitt der Oberleitungsbetrieb erprobt, wobei die Fahrzeuge den hier abgebildeten Reichel´schen Doppelbügel erhielten. Dieses Prinzip der Stromentnahme hat sich bis heute auf der ganzen Welt bewährt.
Akkumulatorenwagen in Charlottenburg 1897
Akkumulatorenwagen
1897 in Charlottenburg

Die Berlin-Charlottenburger Straßenbahn, die 1894 aus der Berliner Pferde-Eisenbahn hervorgegangen war, führte am 13. August 1897 auf der Stammstrecke von Charlottenburg bis zum Brandenburger Tor den Betrieb mit Akkumulatorenwagen ein. Die Ladestation für die Batterien befand sich in der Spreestraße; eine Ladung sollte für 150 km Fahrstrecke ausreichen. Der Triebwagen Tw221 gehörte zur Serie 201-229, die 1897 von der Waggonfabrik Dessau geliefert worden war. Die elektrische Ausrüstung stammte von Siemens & Halske, die Batterien von den Watt Akkumulatoren-Werken Berlin. Der Akkubetrieb bewährte sich jedoch nicht und wurde im Jahre 1900 wieder aufgegeben; die Wagen wurden bis 1907 für Oberleitungsbetrieb umgebaut.
Die Waldstraßenbahn in Heiligensee 1913
Heiligensee und Tegel
Waldstraßenbahn 1913

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Heiligensee an der Havel eröffnete am 29. Mai 1913 mit 6 Triebwagen (später 7, Tw 1-7) einen Straßenbahnbetrieb mit 2 Linien, welche auf waldreichen Strecken Heiligensee und Tegelort mit Tegel verbanden. 1920 gingen auch diese Gemeinden in Groß-Berlin auf, wo ihre Straßenbahnlinien abwechselnd unter den Nummern 125, 126, 25, 28, 128 und 29 weitergeführt wurden. Die Triebwagen erhielten die Berliner Nummern 4223-4229 und wurden später noch lange als Arbeitswagen, im 2. Weltkrieg auch als Zeitungstransportwagen verwendet. Mit der Eröffnung der U-Bahn nach Tegel wurden diese beiden nördlichsten Linien Berlins am 1. Juni 1958 eingestellt.
Straßenbahn Steglitz-Grunewald um 1905
Steglitz - Grunewald
um 1905

Treibwagen der elektrischen Straßenbahn Steglitz - Grunewald, gebaut von Siemens & Halske, deren Betreib auf der 3,2km langen Strecke am 3. Dezember 1905 eröffnet wurde. Der Wagenpark bestand aus 5 Triebwagen und 4 Beiwagen, geliefert von der Waggonfabrik Busch in Bautzen.
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